Latex is made of

Werden Sie der Botschafter

Sie leben für den Fußball, sind immer offen für Neues und möchten mit uns über die Entwicklung unserer Produkte mitdenken? Dann melden Sie sich als ProStar Ambassador an! Seien Sie der Erste, der mit unseren Produkten spielt, erhalten Sie exklusive Rabatte und bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Entwicklungen.

  • Sie werden die Ersten sein, die mit unseren Produkten spielen.

  • Sie erhalten einen exklusiven Rabatt

  • Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung unserer Produkte.

Mehr Information

Schaumstoff, Foam, Gummi oder Latex sind alles Synonyme für den wichtigsten Teil des Torwarthandschuhs. Der Schaumstoff oder Latex ist das erste, was mit dem Ball in Berührung kommt, wenn ein Torwart versucht, einen Ball zu fangen.  Latex ist also ein sehr wichtiges Rohmaterial für Torwarthandschuhe. Nicht nur für Torwarthandschuhe ist Latex ein sehr wichtiger Rohstoff, sondern für viele Produkte heutzutage. Denken Sie an Autoreifen, Kondome, Stiefel. Bevor wir den Produktionsprozess näher beleuchten, wollen wir zunächst auf seine Geschichte eingehen.

Die Geschichte der Torwarthandschuhe aus Latex im Laufe der Jahre

Die Geschichte des Kautschuks führt uns zurück in die Zeit vor ein paar Jahrhunderten. Die alten Indianer, als die zum Beispiel die Mayas verstanden werden, entdeckten eine Methode, um aus ihrem wichtigen Rohstoff einen zu machen. Sie schlugen Kerben in die Rinde eines Baumes. Aus diesem Baum tropfte dann ein weißer, klebriger Saft, den sie in Schalen auffingen. Aus diesem Grund nannten die Maya den (Gummi-)Baum Schreiholz. Nach dem Auffangen und Trocknen bildete sich eine klebrige, aber feste Substanz. Diese ist uns heute als Kautschuk bekannt. Die Maya verarbeiteten es zu Bällen, Spielzeug und Zahlungsmitteln. Mit ihm hatten sie auch ein Material, mit dem sie Kleidung wasserdicht machen konnten. Der Kautschuk, wie sie ihn in dieser Zeit kannten, war sehr wertvoll.

Um das Jahr 1770 war es der Engländer Joseph Priestley, der zufällig entdeckte, dass man Bleistiftstriche mit Gummi ausradieren konnte. Das englische Verb to rub out (ausradieren) wurde verwendet, um anzuzeigen, dass Bleistiftstreifen entfernt wurden. Eigentlich ist hier das Wort Gummi, das wir heute verwenden, erst entstanden. Gummi wurde nur in relativ geringem Umfang eingesetzt und das lag an zwei großen Nachteilen des damals bekannten Produkts. Zum einen wurde der Gummi bei Kälte sehr hart und bröckelte leicht. Andererseits wurde der Gummi unter warmen Bedingungen sehr weich und wurde klebrig.

Latex ist für so viel mehr als nur Torwarthandschuhe

Ein praktisches Produkt, das Gummi, aber noch nicht ideal. Im Jahr 1839 führten die Experimente von Charles Goodyear zu einem Produkt, das diese Nachteile nicht hatte. Er entdeckte, dass das Erhitzen des Gummis mit Schwefel seine Eigenschaften positiv veränderte. Dieser sogenannte vulkanisierte Kautschuk war um ein Vielfaches stärker, behielt aber auch seine elastischen Eigenschaften.

Seit der Entdeckung von Charles Goodyear finden in der Kautschukindustrie Skaleneffekte statt. Es werden viele Plantagen gebaut, um die steigende Nachfrage zu decken. Allerdings übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot und es entstehen Alternativen. Das liegt zum Teil an dem arbeitsintensiven Prozess der Naturkautschukherstellung. Erst nach 6 bis 7 Jahren kann ein Kautschukbaum geerntet werden.

Synthetischer Kautschuk auf dem Vormarsch

Anfang 1900 wurde das erste Patent für synthetischen Kautschuk beantragt und erteilt. Erst Jahre später gelang es, synthetischen Latex in einem erfolgreichen Verfahren herzustellen.

Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs kam die Produktion von synthetischem Kautschuk erst so richtig in Schwung und löste den Naturkautschuk als Nummer eins in der Produktion ab. Die synthetische Variante ist einfacher und schneller zu produzieren, was sie zu einem idealen Ersatz für Naturkautschuk macht. Heute gibt es etwa 25 verschiedene Arten von synthetischem Kautschuk.

Verwendung von Kautschuk weltweit

Der weltweite Kautschukverbrauch wird auf etwa 25 Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt. Davon entfallen etwa 40-45 % auf den Verbrauch von Naturkautschuk und der Rest auf den Verbrauch von synthetischem Kautschuk. Der größte Verbraucher in dieser Geschichte ist die Reifenindustrie. Sie verbraucht satte 70% des Gesamtverbrauchs. Der Verbrauch dieses Kautschuks wird für die Herstellung von: Reifen, Schuhsohlen, Stiefeln, Eimern, Fahrradsätteln und so weiter verwendet. Die wichtigsten Länder, in denen die Produktion von Naturkautschuk stattfindet, sind: China, Indien, Indonesien, Malaysia, Thailand und Vietnam. Ein aufstrebender Akteur ist Afrika.

Der Produktionsprozess von Naturkautschuk

Wie die obige Geschichte zeigt, gibt es also Naturkautschuk und synthetischen Kautschuk. Wir nehmen Sie nun Schritt für Schritt mit in den Produktionsprozess von Naturkautschuk und allem, was dazu gehört.

Kautschukgewinnung auf der Plantage

Auf Kautschukplantagen werden Gummibäume gepflanzt, die nach sechs oder sieben Jahren reif genug für die Kautschukproduktion sind.

Auffangen des Milchsaftes

Durch das Anbringen einer Kerbe wird der im Baum zirkulierende Saft zum Strömen gebracht und mit einer Tülle aufgefangen und schließlich in einem Auffangbecken gesammelt. Nach 5-6 Stunden des Fließens bekommt der Baum ein paar Tage Ruhe, bevor eine neue Kerbe gemacht wird

Siebe und Säuren

Dann wird der Saft gesiebt und in eine Plastikwanne gegossen. Dem Gemisch wird Ameisen- oder Essigsäure zugesetzt, die es zum Erstarren bringt.

Walzen und Spülen

Nach etwa einer halben Stunde ist die Mischung fest genug, um durch eine Walze geführt zu werden. Die Walze drückt das überschüssige Wasser heraus und hinterlässt ein Riffelmuster, wodurch der gewalzte Gummi schneller trocknet. Anschließend wird die Ameisen- oder Essigsäure weggespült.

Trocknen und Lagern

Die Lappen werden dann fünf Stunden lang zum Trocknen aufgehängt. Auf diese Weise werden die Lappen dicker, fester und dunkler in der Farbe. Die Lappen werden bis zum nächsten Schritt aufbewahrt.

Latex Goalkeeper gloves

Reinigung

Die Lappen werden vom Stapel genommen und 20 Minuten lang in einem Bad eingeweicht. Auf diese Weise wird der gröbste Schmutz abgespült. Unmittelbar danach werden die Lappen durch eine Bürstmaschine geführt, die die Lappen vollständig reinigt.

Erneutes Sortieren und Trocknen

Das Aussehen dieser Lappen ist recht unterschiedlich. Das liegt daran, dass die Matten unterschiedlich dick sind und auch das Alter des Kautschukbaums spielt hier eine wichtige Rolle. Die Lumpen werden nun noch einmal auf einem Gestell getrocknet.

Räucherkammer

Die Lumpen werden in einen Steinofen gehängt und kommen für 5 Tage in eine Räucherkammer. Mit dieser Methode wird verhindert, dass die Lappen schimmeln. Insekten und andere Verschmutzungen werden, wo nötig, abgeschnitten, aber nicht alles. Sonst würde wenig davon übrig bleiben.

Messung der Qualität

Die Lappen werden mit einer hellen Lampe betrachtet. Je weniger Verschmutzung der Lappen hat, desto höher ist der Verkaufspreis. Die Lumpen werden nach der Anzahl der Löcher und der Verschmutzung ausgewählt und gehen dann durch eine Presse. Aus den Hadern wird ein Block gepresst, der leicht verschickt werden kann.

Sprühen vor dem Versand

Vor dem Versand werden alle Blöcke mit einem Spray, bestehend aus Kalziumkarbonat und Lösungsmitteln, versehen, um Schimmel zu verhindern. Dies verhindert auch, dass die Blöcke zusammenkleben.

Torwarthandschuhe

Ein ausführlicher Rückblick auf die Geschichte des Kautschuks und seinen Herstellungsprozess bildet schließlich die Grundlage für den wichtigsten Teil der Torwarthandschuhe: die Schaumstoffschicht. Die Eigenschaften des Schaums sorgen für die ultimativen Fangeigenschaften, die Sie als Torhüter erleben. So gibt es Modelle, die aus Naturlatex bestehen, aber auch Modelle, die aus synthetischem Latex gefertigt sind. Es sind auch Kombinationen möglich, bei denen die Handfläche aus Naturlatex und die Oberseite des Handschuhs aus synthetischem Latex gefertigt ist. So sieht eine Handfläche nach der Produktion und vor der Montage der Torwarthandschuhe aus!

Wussten Sie z.B., dass es einige Menschen gibt, die allergisch auf Latex und damit auch auf das Tragen von Torwarthandschuhen reagieren? Latex enthält von Natur aus Proteine und diese Proteine können eine allergische Reaktion hervorrufen. In dem Moment, in dem Menschen mit einer Allergie die Handschuhe anziehen, folgt eine allergische Reaktion. Diese äußert sich in Form von Juckreiz, roten Flecken und/oder Schwellungen an der Kontaktstelle.

Manchmal kommt es zu einer allergischen Reaktion, wenn Sie Ihre Torwarthandschuhe tragen. Achten Sie darauf, ein Paar zu wählen, das nur aus Naturlatex besteht.

Einen Kommentar hinterlassen