Fußball ist eine harte Welt, auch für junge Spieler, die bereits auf Elite-Niveau spielen, wird oft mit der Nase auf die Tür gestoßen. Das war auch bei Wout Meese der Fall, vor 3 Jahren wurde er bei Club Brügge nicht mehr gehalten und durfte sich einen neuen Verein suchen. Nicht leicht, als junger Bursche einen solchen Schlag zu verkraften, möchte man meinen, aber Wout kämpfte sich zurück und arbeitete weiter beim damaligen Sporting Lokeren. Schon bald klingelte bei seinen Eltern wieder das Telefon, aber um nicht dasselbe zu erleben wie zuvor, beschlossen sie in Absprache mit Sporting Lokeren, seine Karriere in diesen Kreisen mit vertrauten Menschen weiterlaufen zu lassen.

Wenn man einen Anruf vom RSC Anderlecht bekommt, ist das natürlich etwas anderes. Trotzdem schien Wout Meese ein wenig skeptisch zu sein. Nicht nur das Kennenlernen neuer Mannschaftskameraden, sondern vor allem die Umstellung auf ein Internat war für ihn und sein Umfeld völlig neu. Unter dem Motto „Reden kann nie schaden“ entschied er sich dann aber doch für den Wechsel.